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Französisch

Sie wollen wissen, wie ein „Rendez-vous“ mit dem Zahnarzt aussieht oder wie eine Frau im „négligé“ wirklich aussieht?
(vgl. Wörterbuch für die Wortbedeutung)


 Dann lernen Sie bei uns Französisch!!

Das Fach Französisch vermittelt Ihnen grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten zum Umgang mit der Sprache in Frankreich oder anderen französischsprachigen Ländern wie Belgien, der Schweiz, der kanadischen Provinz Quebec oder einigen afrikanischen Ländern, wo Französisch Verkehrssprache ist. Sie lernen sich in Alltagssituationen sprachlich richtig zu verhalten und Sie erfahren einiges über Geschichte, Land und Leute, Kultur, Kunst und Küche aber auch über aktuelle Themen. Natürlich ist Französisch keine einfache Sprache, aber durch den Einsatz unterschiedlichster Medien werden Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechen und Schreiben abwechslungsreich trainiert.

Rahmenbedingungen  

Wenn Sie die Allgemeine Hochschulreife erlangen wollen, benötigen Sie Kenntnisse in einer 2. Fremdsprache (1. Fremdsprache ist in der Regel Englisch). Wenn Sie über keine Kenntnisse in einer 2. Fremdsprache verfügen bzw. die Anforderungen dazu nicht erfüllen, müssen Sie am Weiterbildungskolleg eine 2. Fremdsprache erlernen. Dazu bieten wir neben Französisch oder Türkisch an. Im Umfang von insgesamt 12 Wochenstunden - über 3 Semester mit je 2x 6 Stunden und 1x 3 Stunden oder über 4 Semester mit jeweils 3 Stunden pro Woche - werden Ihnen Grundkenntnisse in Französisch vermittelt. Dazu sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Darüber hinaus können Sie Französisch auch als Grundkurs in der Qualifikationsphase ab dem 3. Semester belegen. Hier werden die grammatikalischen Grundlagen der Einführungsphase vertieft und erweitert und es werden verschiedene Themen wie Arbeitsalltag, die Stadt Paris und ihre Geschichte und die französische Gesellschaft anhand von Liedern, Gedichten, Zeitungstexten, literarischen und Sachtexten und Filmen erarbeitet.

Delf scolaireAußerdem bieten wir Ihnen eine Vorbereitung auf das international anerkannte Sprachzertifikat DELF für Französisch an, das Sie nach dem 4. Semester erwerben können und das Ihnen bei Bewerbungen und im Beruf sicherlich zugute kommen wird. Bis zum 6. Semester fortgeführt kann Französisch auch Abiturfach sein.
[ Broschüre DELF als PDF | Infos beim Schulministerium ]

Semesterübersicht

1./2. Semester:

Communiquer en français:
Vermittlung von Grundkenntnissen

3. Semester: 

La vie quotidienne :  
Le monde du travail /
Amour et amitié

4. Semester:

Présentation d’une région française:
La région parisienne:
- Son histoire et sa géographie
- Ses atouts et ses inconvénients

DELF-Sprachzertifikat

5. Semester:

Points chauds de la société française :
- La culture banlieue -  L’immigration

6. Semester:

Wiederholung, Vorbereitung auf das Abitur

 
Der Stellenwert des Faches Französisch am WEL

 

 

Die Beherrschung der französischen Sprache gehört in der Europäischen Gemeinschaft zu einer Schlüsselqualifikation, da sie neben Englisch als Arbeits- und Wirtschaftssprache in Vergangenheit und Gegenwart weltweit unverzichtbar ist.

Im Normalfall besitzen die Studierenden beim Eintritt in das WBK keine oder nur geringe Grundkenntnisse der französischen Sprache. Folglich muss im Französischunterricht der Grundstufe des 1. und des 2. Semesters der Aufgabe Rechnung getragen werden, dass in einem relativ kurzen Zeitraum ein Höchstmaß an kommunikativer Kompetenz und Performanz sowohl auf schriftlicher als auch auf mündlicher Ebene erreicht werden soll. Die auf die speziellen Bedürfnisse der erwachsenen Lernenden ausgerichtete Konzeption methodisch-didaktischer Vorgehensweisen müssen somit die Lernsituation, die Befürchtungen, aber auch die Hoffnungen und die Motivationen berücksichtigen, die sich zwingend aus dem jeweiligen Lebenshintergrund ergeben.

Um den Anwendungsbezug deutlich zu machen, finden regelmäßige Studienfahrten nach Paris statt.

Inhalte des Faches Französisch

Innerhalb der ersten drei Semester bzw. 4 Semester soll im Umfang von 12 Semesterwochenstunden für jeden Lernenden auf der Grundlage der eingeführten Lehrwerke zwei Ziele erreichbar sein: Zum Einen soll nach dem genannten Zeitraum der von den Richtlinien geforderte Zweite Fremdsprachennachweis erreicht werden (Niveau des GeR A2), zum andern die Basis für eine erfolgreiche Mitarbeit in einem Grundkurs der Kursphase gelegt werden, damit das Fach Französisch eine Fremdsprache sein kann, die im Abitur gewählt werden kann.

Die eingeführten Lehrwerke sollen in alltäglichen Kommunikationssituationen die Studierenden dazu motivieren, in der Fremdsprache zu hören und zu sprechen, bzw. zu lesen und zu schreiben. Die gewählte Methode der aufgeklärten Einsprachigkeit hat die Aufgabe, die Studierenden kontinuierlich und von Anfang an zum Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben anzuregen, um so die Kommunikationsfähigkeit zu fördern. Das hierbei erfolgende Training sprachlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten soll den Studierenden die Möglichkeit geben, sich auf die Wirklichkeit vorzubereiten, mit der sie konfrontiert sind beim Besuch eines französischsprachigen Landes oder im Falle der Zusammenarbeit mit französischsprachigen Kollegen und Mitarbeitern aus der europäischen Gemeinschaft. Hierbei spielt eine wichtige Rolle, dass die Studierenden lernen, sich selbst zu helfen, wenn sie bestimmte Vokabeln oder Strukturen nicht verstehen oder kennen.

Methoden im Fach Französisch

Neben diesen Inhalten werden aber auch wie in den anderen Fremdsprachen methodische Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, die das Ziel haben, selbständi-ges Lernen zu ermöglichen. Diese Inhalte sollten zu einer ganz grundlegenden Einführung in adäquate Arbeitsformen erweitert werden, die zur Erreichung vorurteilsfreier und aufgeschlossener Auseinander-setzung mit anderer Kultur in Europa dient. Hierbei können sich die modernen Fremdsprachen Französisch und Englisch wertvolle, sich ergänzende Hilfestellungen geben.

Die im Unterricht vermittelten Themenschwerpunkte zielen darauf ab, Inhalte aus der französischsprechenden Welt, der francophonie, vermitteln, d.h. aus Frankreich, Nordamerika, Afrika und Asien. Hierbei sollen die Studierenden sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zwischen der eigenen und der anderen Kultur erkennen können, um aus dieser Grundlage Kompetenz für interkulturelle Handlungsfähigkeit zu erlangen, die Achtung und Wertschätzung des kulturell Anderen zeitigt.