für Lehrkräfte: Registrieren Anmelden Impressum
Strategische Schulpartnerschaft 2018-2020:

AG Erasmus+
Smartphones in our modern world
where do we (want to) go?....

Foto: Orte und Inhalte des Projektes

   

Logo: gefördert durch Erasmus+ Schulbildung

 

Logo Schule der Zukunft - Nachhaltigkeit

Logo Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage


                               Grafik anklicken zum Vergrößern!

  • Seit Oktober 2018 bereiten 25 Studierende in 7 Kleingruppen spannenden Themen vor, wie Sweatshops, Toxic City oder Recycling.
     
  • Ende Februar 2019 ist es dann soweit: 24 Schüler/innen aus Schweden, Finnland und Polen kommen nach Gelsenkirchen. Gemeinsam arbeiten wir eine Woche lang zu Fair-IT, erkunden das Ruhrgebiet und sprechen ganz viel Englisch miteinander.
     
  • Teilnehmer/innen haben außerdem die Chance, später in eines der Partnerländer zu reisen, wo eine aufregende Woche auf sie wartet. Die Kosten übernimmt die EU über Erasmus+
     
  • Ansprechpartner/innen: Julia Meppelink (verantwortliche Projektlehrkraft), Okan Eskara, Karl Marr, Michael Woock, Maria Pengelley
 


Gruppenfoto vom ersten Treffen am 9. Oktober 2018

Gruppenfoto Gelsenkirchen 9.10.2018

Seit Oktober 2018 arbeiten folgende Studierendengruppen zur Vorbereitung auf das Treffen in Gelsenkirchen im Februar 2019:
  • questionnaire
  • mining
  • sweatshops
  • toxic city
  • recycling + fairphone
  • welcome + contact
 


Internationales Treffen von Lehrkräften in Lodz

Vom 26. – 30. November 2018 sind Frau Meppelink und Frau Pengelley nach Polen gereist, um dort die polnische Partnerschule im Erasmus+-Projekt kennenzulernen und zusammen mit den Kolleg/innen aus den anderen beiden Partnerländern Schweden und Finnland das Projekt zu planen.

 

Foto von Lehrer*innen beim Treffen in Lodz

 

Gruppenfoto

 

Foto Morgenasprache in der Aula der Schule

 

Morgenversammlung in der Szkoła Salezjańska w Łodzi.
Das Gymnasium mit 830 Schüler/innen steht in der der Tradition der Salesianer. Die 1859 gegründete Ordensgemeinschaft der römisch-katholischen Kirche und gehen zurück auf den italienischen Priester Johannes Bosco (1815–1888). Die Salesianer zählen zu den Pionieren der Jugendarbeit im 19. Jahrhundert in Italien.


Foto Morgenasprache in der Aula der Schule

#KochamLodz = I  Lodz

Lodz ist mit 800 000 Einwohner*innen die drittgrößte Stadt Polens und ist seit dem 19. Jahrhundert für seine Textilindustrie berühmt.

 
Foto Morgenasprache in der Aula der Schule

Staatliche Hochschule für Film, Fernsehen und Theater Lodz
Hier hat der weltberühmte Regisseur Roman Polanski studiert.




Gelsenkirchen 25.2. - 1.3.2019

Fair IT - Woche am WEL...

ilder vom Besuch in Gelsenkirchen im Februar/März 2019 werden hier bald noch eingefügt. In der folgenden Datei finden Sie sie schon jetzt ...




Schweden 6.5. - 11.5.2019

WBK Emscher-Lippe goes Sweden...

Foto aus Schweden Mai 2019


Hej!

Vom 5.-11.5. hat ein Gruppe von acht Studierenden in Begleitung von Herrn Marr und Frau Meppelink im Rahmen des Erasmus-Projektes unserer Schule eine Woche lang die schwedische Stadt Örebro (sprich: Örebru:) besucht.

Foto aus Schweden Mai 2019


Örebro ist eine Stadt in Südschweden, ca. 200 km westlich von Stockholm. Mit etwas mehr als 100.000 Einwohnern ist sie immerhin die sechstgrößte Stadt Schwedens. Aber groß ist relativ… Die Stadt ist uns vor allem durch viel Ruhe und Langsamkeit und wenig Verkehr (auch wenn das die Örebroer selber anders sehen) und wenig Menschen (außer mittwochs und freitags abends, wenn die Schweden offensichtlich ausgehen) aufgefallen.
Nach Örebro gelangten wir über Stockholm, von wo aus wir per Überlandbus weiter nach Örebro reisten. Hier bekamen wir schon mal einen ersten Eindruck von der Landschaft: viel Grün, viele Wälder, Seen, einzelne rote Holzhäuser oder kleine Orte, nur wenige größere Städte. In Örebro kamen wir in einem netten Hotel mitten im Zentrum unter, nur wenige Gehminuten von der Partnerschule, dem Karolinska gymnasiet, und dem Schloss entfernt.

 

Foto aus Schweden Mai 2019
Das Karolinska gymnasiet

Am ersten Tag stand das Kennenlernen auf dem Programm, zunächst der Teilnehmer untereinander, dann auch der Stadt.

Foto aus Schweden Mai 2019

Rollenspiel im Sitzungssaal des Rathauses

Nach einer Führung durch das Rathaus mit einem kleinen Rollenspiel im Sitzungssaal und Einladung zur traditionellen schwedischen Fika[1], zeigten uns die schwedischen Schüler ihre Stadt und gaben uns Informationen zu ihrer Stadt, die auf eine lange Geschichte (entstanden im 13. Jahrhundert) zurückblicken kann. Auch die Schule lernten wir bei einem Rundgang genauer kennen und entdeckten dabei erstaunlicherweise einen echten Elch – ausgestopft, aber in voller Größe und zwar in dem schuleigenen Naturkundemuseum, einem kleinen Raum voller Tierpräparate von kleinen Käfern bis zu Elch, Löwe, Elefant(enkopf).


Foto aus Schweden Mai 2019
Im schuleigenen Naturkundemuseum

Während der ganzen Zeit, aber vor allem am zweiten Tag, beschäftigten wir uns mit „Privacy and integrity“, also der Frage, welche Daten wir z.B. mit unseren Smartphones produzieren, wer sie alles einsehen kann und was damit geschehen soll. Dazu hatten wir schon am Vortag mit anderen Augen an der Stadtführung teilgenommen. Wo findet Überwachung statt? Ist die staatliche Ordnungsmacht präsent? Welche Verbote schränken unsere (Bewegungs-) Freiheit ein?
In einem Rollenspiel wurden die Haltungen einzelner politischer Gruppierungen zu diesem Thema ausgelotet. Am Beeindruckendsten war aber sicherlich der Vergleich vom Zugang zu verfügbaren persönlichen Daten im Netz in den verschiedenen Ländern. Während man bei uns in Deutschland über das Telefonbuch nur an Telefonnummer und evtl. noch Adresse kommen kann, kann man in Schweden an fast alle Daten über die Bürger – und das auch noch kostenfrei – kommen. So kann man neben Wohnort und Telefonnummer auch die genauen Angaben über die Größe der Wohnung, die Nachbarn, evtl. Strafen, Studium, Arbeitsstelle, Anzahl der Kinder usw. herausfinden. Gegen geringe Gebühren gibt’s noch mehr Informationen. Vergleichbar offen geht man in Finnland mit persönlichen Daten um, in Polen werden die persönlichen Daten aber wohl ähnlich geschützt wie in Deutschland.

Foto aus Schweden Mai 2019
Vorlesung an der Uni

Am Mittwoch besuchten wir die Universität von Örebro und hörten eine Vorlesung zu politischer Teilhabe und politischen Einstellung Jugendlicher in Europa. Das war vor allem vor dem Hintergrund der anstehenden Europawahl Ende Mai sehr interessant. Allerdings mussten wir hier etwas abkürzen, um uns den traditionellen „Spring swim“, das Schwimmen der Schüler im Fluss vor dem Schloss, mit dem der Frühling eingeläutet wird, nicht entgehen zu lassen. Wobei das mit dem Frühling nicht so richtig geklappt hat: Es war doch verdammt kalt, nass und windig in Örebro!
Aber am Donnerstag war das Wetter eindeutig besser und das war auch gut so, denn es ging nach Stockholm zur Besichtigung der Stadt. Stockholm ist denn auch eine richtige Stadt mit richtigem Verkehr und dazu noch viel Wasser und schönen alten Gebäuden.
 
Foto aus Schweden Mai 2019
Die Vasa im gleichnamigen Museum

Und dem sehr beeindruckenden Vasa-Museum, in dem ein fast 400 Jahre altes Schiff zu bestaunen ist, dass zum Vorteil für die Nachwelt eine komplette Fehlkonstruktion war und deshalb nach nur 20 Minuten Fahrt vor den Augen des Königs, der es in Auftrag gegeben hat, unweit der Stadt gesunken ist. Dieser Umstand hat dazu beigetragen, dass es heute noch zu 98% original erhalten ist – und modernen Managementausbildungen als Beispiel dazu dient, wie man es nicht machen sollte, nämlich immer darauf zu hoffen, dass der andere den(Konstruktions-) Fehler auch bemerkt und etwas unternimmt! Nun ist das 69 Meter lange Schiff das Herzstück eines sehr anschaulich gestalteten Museums.

Auch über diesem Besuch der Hauptstadt stand die Frage nach Überwachung und Privatsphäre. Das Ergebnis dazu fiel natürlich anders aus als in Örebro, da Stockholm als Hauptstadt natürlich andere Sicherheitsmaßnahmen treffen muss.

Foto aus Schweden Mai 2019

Der Freitag stand im Zeichen des zweiten Teils unseres Projektthemas, nämlich „Where do we want to go?“. Diese Frage stand im Mittelpunkt des Kinofilms „The circle“, der in der nahen Zukunft spielt und in der ein großer Konzern persönliche Daten von Kunden sammelt, die zunächst scheinbar sinnvoll genutzt werden. Im weiteren Verlauf wird aber auch deutlich, wie die Informationen zur Privatsphäre missbraucht werden können und welcher Schaden damit verursacht werden kann.

Ein weiteres Highlight dieses letzten Tages: Die Schulaufführung im Hjalmar Bergmann-Theater unter dem Motto „Bloom“, bei der die Schülerinnen und Schüler uns auf fast professionellem Niveau mit Gesang und Tanz der unterschiedlichsten Stilrichtungen total beeindruckt haben.

Beim Abschiedsessen in der Schule haben dann alle Gruppen die Woche reflektiert und in z.T. sehr beeindruckender Weise, als Rollenspiel, podcast oder Powerpoint-Präsentation, ihre Eindrücke und Erkenntnisse dieser Woche vorgestellt.

Am Samstag ging es direkt nach dem Frühstück auf den Heimweg. Bei schönstem Wetter – leider viel zu spät für uns!- machten wir uns auf den Rückweg und erreichten am Abend (nach einem Zwischenstopp in Paris) wieder Deutschland.

Und was haben wir nun mitgenommen von unserem Besuch? Viele Süßigkeiten, einen Ohrwurm (Everybody have a swedish fika!), ein paar Brocken Schwedisch (Tack!), Freunde in verschiedenen Ecken Europas, einen Schalke- und Dortmund-Fan in einer Person und sicher die Erkenntnis, dass wir nun doch bewusster mit unseren Daten umgehen und vor allem froh sind, dass wir in dieser Hinsicht keine schwedischen Verhältnisse haben!

Hej da!


Hier einige Stimmen von den Mitreisenden:

Ich war sehr beeindruckt was die Schule für tolle Angebote und Möglichkeiten bietet, ich bin der Meinung, junge Leute brauchen genau das!!
In die kleine Stadt bin ich immer noch schock verliebt ;) es waren alle sehr offen, freundlich und immer bereit zu helfen. Fazit: vielen Dank für diese tolle Erfahrung und jederzeit gerne wieder.
:)
(Nadine Szwarm, KS 2)

Sehr umfangreiches Programm […]. Es waren interessante Themen dabei und auch die Stockholm Reise war spannend. Die Stadt Örebro ist mir echt ans Herz gewachsen, denn nach ein paar Tagen, konnte ich mich ziemlich leicht durch die Stadt navigieren.
Auch konnte ich mich ziemlich gut mit den verschiedensten Menschen aus den Ländern verständigen und unterhalten. Alles in einem war die Reise eine besondere Art an Erfahrung.

(Yalcin Akar, KS 4)

[…] Außerdem ist es interessant gewesen zu erfahren, wie unterschiedlich man in den Ländern an Informationen über andere Menschen kommt.
Es war schön die Leute wieder zu sehen, mit denen man sich hier in Deutschland schon angefreundet hat.
Ich fand, es war eine tolle Woche und ich hab Dinge erfahren, wie man seine Privatsphäre schützen sollte und kann.

(Sarah Bommer, KS 4)

1 ↑ Fika ist eine soziale Institution in Schweden und Finnland. Es bedeutet die Unterbrechung einer Tätigkeit, um mit der Familie, mit Freunden oder mit Kollegen Kaffee oder, seltener, ein anderes Getränk zu sich zu nehmen. Eine Fika kann zwischen 15 und 45 Minuten dauern. Zum Kaffee wird oft eine Süßigkeit, Fikabröd genannt, meistens ein Süßgebäck oder Kuchen, zu sich genommen. Diese Tradition einer ausgedehnten Kaffeepause mit einer kleinen Zwischenmahlzeit ist ein zentraler Bestandteil der schwedischen Kultur, gehören die Schweden doch zu den größten Kaffeekonsumenten der Welt. (Quelle: wikipedia)



Als nächstes reisen wir am 9.9..2019 nach Salo (Finland) und dann am 30.3.2020 nach Lodz (Polen)...


Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.